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Radreisende gehen über das Gelände des Klosters Cismar
©Mönchsweg e.V./MarTiem Fotografie

Essen und Trinken im Kloster

Das Klosterleben der Mönche ist von jeher durch Regeln und Vorschriften geprägt, so auch zu den Themen Versorgung, Essensdienste und Umgang mit Gütern. Diese finden sich in den Kapiteln 31 bis 41 der Regeln des Heiligen Benedikts wieder. Die Regula Benedicti bildet seit etwa 1500 Jahren die Grundlage des gemeinschaftlichen Lebens des Benediktinerordens. Auch andere Orden wie die Zisterzienser halten sich an die Regula Benedicti. In 73 Kapiteln werden die Regeln und Grundsätze der monastischen Lebensform dargelegt, zusammengefasst als ora et labora - beten und arbeiten. Dies prägt den Tagesablauf.

Äpfel am Apfelbaum vor einem Fachwerkhaus
© Tourismusverband Landkreis Stade

Äpfel aus dem Alten Land

Südlich der Elbe in Niedersachsen vor den Toren Hamburgs liegt die Kulturlandschaft Altes Land, das größte Obstanbaugebiet Nordeuropas. Vermutlich wurde der Obstbau schon im 14. Jahrhundert begonnen, damals noch als Nebenverdienst für Kleinbauern, Fischer und Händler. Die fruchtbaren Marschböden, viele Sonnenstunden und das milde Nordseeklima sind perfekte Bedingungen.

©Anne Weise

Fischbrötchen

Im Mai findet jedes Jahr der Weltfischbrötchentag statt. Und das spürt man natürlich an den Küsten und Seen Schleswig-Holsteins. Denn hier sind die Fischbrötchen ein Teil der Kultur und unverzichtbarer Teil eines Besuches. An der Ostsee entlang verläuft nicht nur die Fischbrötchenstraße, quasi an allen Stränden gibt es sie zu kaufen. Die Vielfalt ist groß und reicht vom Bismarckhering und Matjes, zu Lachs, Backfisch, Nordseekrabben zu Fischfrikadellen. Serviert wird dabei im weißen Brötchen, oft mit Zwiebeln, Gurken oder Remoulade. Auch an den Seen wie in Plön und Malente bekommt fangfrischer Fisch mit Blick auf die Holsteinische Schweiz eine ganz eigene Note.

gedeckter Tisch mit Weingläsern und Labskaus auf 3 Tellern
©Stade Marketing und Tourismus GmbH

Labskaus

Labskaus ist seit Jahrhunderten als Matrosengericht bekannt und gehört in Norddeutschland und Skandinavien zu den bekanntesten Gerichten. Regional unterscheiden sich die Rezepte allerdings stark. In Norddeutschland besteht das Gericht zumeist aus Pökelfleisch, Kartoffeln, Zwiebeln und Roter Beete, was zusammen durch den Fleischwolf geht. Dies sind alles Lebensmittel, die sich an Bord der Schiffe lange halten konnten. Serviert wird es als Teil der traditionellen Hausmannskost mit einem Spiegelei, Gewürzgurken und Matjes oder auch anderem Fisch. In Bremen gibt es einen Rollmops dazu. Viele Restaurants in Norddeutschland haben Labskaus auf der Karte. Im Vergleich ist Labskaus in Skandinavien ein Eintopf mit Kartoffeln und Fleisch. In Stade wird jedes Jahr beim  Stader Hansemahl gemeinsam Labskaus gegessen.

Matjeshappen am Hafen von Glückstadt
©GDM

Glückstädter Matjes

Bei Matjes handelt es sich um Heringe, die noch vor dem Erreichen ihrer Geschlechtsreife im Mai und Juni gefangen wurden. Danach werden sie gekehlt (das heißt, die Kiemen werden entfernt), bis auf die Bauchspeicheldrüse ausgenommen und in Salzlake eingelegt. Durch die Enzyme der Bauchspeicheldrüse wird der Fisch fermentiert, was den Matjes besonders zart werden lässt. Dies ist die traditionelle holländische Art, beim Matjes „nordischer Art“ werden Reifemittel zusätzlich beigegeben.

Fernaufnahme zwei Radreisende an der Kirche St. Laurentii
©Mönchsweg e.V./MarTiem Fotografie

Geschichte

Die Christianisierung des Nordens war ein prägender Prozess von dem bis heute die jahrhundertealten, aus Feld- und Backstein errichteten Kirchen der norddeutschen Landschaft zeugen.

Aufnahme der Deckenbemalung der St.-Antonius-Kirche
©Mönchsweg e.V./MarTiem Fotografie

Hörgeschichte: Macht und Mission

„In meinem Leben habe ich keinen so edlen Mann gesehen und in keinem Sterblichen so viel Treue gefunden wie in Ansgar“, würdigte ein dänischer König den Benediktinermönch und Bischof. Als päpstlicher Legat für die Missionierung der Nordvölker und der Slawen war er trotz großer Rückschläge der Wegbereiter für das Christentum in Skandinavien und Nordelbien.

©Video-Produktion: Ben von Grafenstein

Kurzfilm: Orientierung am Fluss

Orientierung am Fluss

©Mönchsweg e.V./M. Konstanti

Hörgeschichte: Die Axt im Walde

Einsam waren unsere langen Wege durch die endlosen und oft undurchdringlichen Wälder Holsteins vor tausend Jahren. Nie ging einer von uns allein. Überall konnten Gefahren lauern. Die Wege waren nicht einfach zu gehen. Leicht hätten wir uns auch verirren können. Das Unterholz überwucherte unablässig ausgetretene Pfade. „Isarnho“, Eisenwald, wurde die Gegend genannt.

©Heinrich Theodor Menke, Public domain, via Wikimedia Commons

Hörgeschichte: Die grüne Grenze

Nur drei Wegstunden östlich von Faldera begann das Gebiet der Slawen. Die Wege dorthin führten durch dichte Wälder und Moore. Wir Missionare begegneten kaum einer menschlichen Siedlung.