Die Angst vor den Mächten der Finsternis und der Natur konnten wir Missionare den Menschen damals nicht nehmen. Geschichten vom Teufel machten die Runde. Der Glaube an Zauberei und Hexerei prägten ihren Alltag.
Bereits die Benediktinermönche des Klosters Harsefeld (1102 bis 1648) schützten den Naturwald Braken. Sie erklärten den Wald für schützenswert und bewirtschafteten ihn nachhaltig. Seit 1989 stehen der Wald und die angrenzenden Moorflächen unter Naturschutz. In der Stader Geest bildet der 654 ha große Wald das größte naturnahe Laubwaldgebiet. Im Winter bietet der Wald Schutz vor den eisigen Temperaturen und Wind, im Sommer spendet er Kühle und Schatten.
Er zieht sich durch ganz Harsefeld, prägt das Gesicht und Erscheinungsbild des Ortes und ist das Ziel in der Natur, wenn das Wetter schön ist – der Harsefelder Klosterpark. Im Osten liegen im Klosterpark die St. Marien- und Bartholomäikirche, das Museum und der Amtshof mit der Friedrich-Huth-Bücherei und Gastronomie im Klosterkeller, im Westen des Parks befinden sich die Klosterteiche mit Rosenbornquelle, Eissporthalle, Freibad, Campingpark und Abenteuerspielplatz.
Der Naturerlebnisraum Rensigner See umfasst zwei Baggerseen im Kellinghusener Ortsteil Rensing. Vielleicht schon seit dem Mittelalter, aber spätestens seit dem 18. Jahrhundert wurde an dieser Stelle Ton abgebaut. 1997 wurde der kleine und große Rensinger See als Naturerelbnisraum anerkannt. Seitdem ist er Ort zur Erholung, zum Krafttanken und Innehalten und ein wahres Kleinod für Naturfreunde.
Die Kneipp-Anlage und dazugehöriger Garten der Sinne vereinen die fünf Säulen der Kneipptherapie in einer Parkanlage: Ordnungstherapie, Ernährungstherapie, Bewegungstherapie, Hydrotherapie und Physiotherapie. Ausgehend von der ganzeheitlichen Betrachtungsweise von Sebastian Kneipp auf den Körper, den Geist und die Seele, werden die fünf Säulen in einzelnen Themenräumen herausgearbeitet. Der Ort lädt zum Verweilen, Innehalten, Naturerleben und das Wahrnehmen aller Sinne ein.
Nur 8 Gehminuten von der Innenstadt Bad Segeberg liegt der Segeberger See. Eine neu gestaltete Seepromenade, mit Sonnendeck, Kneippbecken, Spielufer und Open-Air Waldtribüne; ein Freibad und Bootsverleih für Tret- und Ruderboote sorgen für einen hohen Freizeitwert. Für einen Spaziergang um den See benötigt man ca. 90 Minuten.
Insgesamt 5000 m² groß ist das Areal des Stapeler Kräuterfelds, auf welchem Sie vielfältige Pflanzen und Düfte entdecken können. Auf rund 1000 m² erstreckt sich das Lavendelfeld, welches mit dem echten Heillavendel (Lavandula angustifolia) bepflanzt ist und dazu einlädt, Innezuhalten und den beruhigenden Duft zu genießen.
Unbeeindruckt von den Gezeiten, den Veränderungen der Elbe und den großen Schiffen, steht an der Mole in Glückstadt ein kleiner Leuchtturm. Der weiße Turm ersetzte 1995 seinen 149 Jahre alten Vorgänger. Die unerschütterliche Beständigkeit des Leuchtfeuers lädt dazu ein, innezuhalten - und die leisen Wandlungen der Umgebung bewusst wahrzunehmen.