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Radreisendes Paar spaziert durch den Garten am frischen Wasser in Eutin
©Mönchsweg e.V./MarTiem Fotografie

Rauswege - Pilgern durch den Eutiner Schlossgarten

Im „Garten am frischen Wasser“, im Schlossgarten und rund um die St. Michaeliskirche laden besondere Orte zur Besinnung und zur Ruhe ein. Wer diesen kleinen Pilgerweg geht, tut es auf seine ganz eigene Weise, denn jeder Mensch bringt andere Erfahrungen und Empfindungen mit, die den Blick auf die Welt verändern.

Aufnahme einer roten Bank
©© Jürgen Storm

Rote Bänke

Ein Spaziergang durch Bosau kann zu einer kleinen Geschichtsreise werden. Entlang von sieben roten Bänken durchlaufen Sie die fast 1000 jährige Geschichte des Ortes. Knapp zwei Stunden führt der Weg Sie vorbei an wichtigen Orten, wie die Petrikirche, die durch den Bischof Vicelin erbaut wurde, und schönen Aussichtspunkten am Großen Plöner See oder am Bischofssee.

Aufnahme der Alten Schlossgärtnerei
©©TI GPS

Alte Schlossgärtnerei Plön

Zwischen dem Plöner Schloss und dem Prinzenhaus am Großen Plöner See liegt das Gelände der "Alten Schlossgärtnerei". Sowohl Kräuter, als auch (traditionelle) Gemüsesorten werden dort hauptsächlich kultiviert. Diese können in einer kleinen Markthalle Vorort gekauft werden. Im Rahmen einer Führung kann das Gelände ausführlicher erkundet werden.

Aufnahme des Malente Kurparks
©©Jessen

Malenter Kurpark

Im Herzen Malentes erstreckt sich der Kurpark, eine harmonische Verbindung aus moderner Architektur und kunstvoller Landschaftsgestaltung. Auf über 5,6 Hektar breitet sich die Anlage über den Brahmberg und die benachbarte Schwentinewiese aus. Der Park hat viel für Sie zu bieten und zu entdecken: Acht Teiche, Holzstege über Feuchtwiesen, eine Wiesenpromenade sowie drei Sonnenterassen verleihen dem Park eine besondere Atmosphäre. Staudenbeete, insgesamt rund 2.500 Rhododendren, Magnolien und Blumenhartriegel sorgen für eine Vielfalt an Blumen. Besondere Gehölze wie die Sumpfzypresse, der Judasblattbaum oder der Flügelnussbaum machen den Park zu einem einzigartigen Ort. 

Aufnahme eines Weges des Naturschutzgebietes Grüner Brink
©©Norbert Schmell

Naturschutzgebiet Grüner Brink

Etwa drei Kilometer westlich des Fährbahnhofs Puttgarden liegt das 134 Hektar große Naturschutzgebiet Grüner Brink, ein Ort, an dem sich die Kraft und Dynamik der Ostsee hautnah erleben lassen. Nach dem Bau eines Landesschutzdeiches veränderten sich die Strömungsverhältnisse in der Region deutlich. In der Folge bildete sich ein Nehrungshaken, dessen Spitze sich in Richtung des Festlandes schob und dabei drei Strandseen entstehen ließ. Diese abgeriegelten Gewässer sind heute Ökosysteme, welche für eine Vielzahl an einzigartigen Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum bieten. 

Zevener Himmelstorte

Die originale Zevener Himmelstorte kann man bei der Bäckerei Müller in Zeven (Langestraße 14) probieren. Seit 170 Jahren wird dort dieses Traditionsgebäck in der 1843 gegründeten Konditorei serviert. Das Rezept soll aus Überlieferungen des örtlichen Nonnenklosters, dem Benediktinerinnenkloster Zeven, stammen und ist natürlich streng geheim. Doch so viel sei verraten: Die Torte besteht aus drei Mürbeteigböden mit Haselnüssen und Zimt und viel Sahne dazwischen. 

Kremper Bittern

Der Kremper Bitter ist ein Kräuterbitter der Alten Kremper Stadtgilde. Dieser Kräuterschnaps hat seinen Ursprung Ende des 19. Jahrhunderts und ist seit dem Gildefest 1950 fester Bestandteil aller Treffen. Mit einem Alkoholgehalt von 35 % sorgt der Bitter nicht nur auf Gildetreffen für gute Laune. Dem bekannten Kremper Satz „Herzhaft und ohne Zittern, schmeckt der Kremper Gildebittern“ nach ist er aber auch besonders bekömmlich. Nachdem er viele Jahre in Handarbeit zuhause hergestellt wurde, ist der Bitter heute auch überregional zu kaufen. Er bleibt aber ein Botschafter für die Stadt Krempe.

Segelschiff am Hafen
©TALB

Schit-Lot-Em aus Neustadt

Schit-Lot-Em ist ein seit 4 Generationen hergestellter Kräuterschnaps. Der pommersche Schnaps kommt ursprünglich aus Stettin, doch nach der Flucht während des 2. Weltkrieges und mehreren Umzügen produzieren der Enkel und die Urenkelin des Begründers den Schit-Lot-Em in Neustadt in Holstein. Jeder Schritt ist dabei Handarbeit und die Kräutermischung bleibt geheim. Enzian und Pomeranze gehören aber dazu, und ein Karamellsirup sorgt für die charakteristische braune Farbe. Beim Verkauf in der Region und online geht es weniger um Geld und mehr darum, die Tradition der Familie zu wahren.

© WFB/Malenka Helms Jacobs

Biere aus Bremen

In Bremen wird seit dem Mittelalter Bier gebraut, vermutlich schon seit dem 11. oder 12. Jahrhundert. Hunderte kleine Braustellen stellten obergärige Biere her, die zum Alltag dazugehörten und als Grundnahrungsmittel von Jung bis Alt bei allen Mahlzeiten konsumiert wurde. Das Bier hatte damals nur einen geringen Alkoholgehalt und wurde vermischt mit Kräutern, Honig oder Früchten, um den Geschmack zu verbessern. Während der Zeit der Hanse hatten die Brauereien ihren Höhepunkt und exportierten ihre Biere auch in andere Länder, doch die wechselnde Qualität, Konkurrenz aus Hamburg und Bayern, der dreißigjährige Krieg und neue Getränke wie Tee, Kaffee oder Wein ließen die Zahl der Brauereien schrumpfen. Darüber hinaus begannen örtliche Kloster damit, ihr eigenes Bier zu brauen.