Biere aus Bremen
In Bremen wird seit dem Mittelalter Bier gebraut, vermutlich schon seit dem 11. oder 12. Jahrhundert. Hunderte kleine Braustellen stellten obergärige Biere her, die zum Alltag dazugehörten und als Grundnahrungsmittel von Jung bis Alt bei allen Mahlzeiten konsumiert wurde. Das Bier hatte damals nur einen geringen Alkoholgehalt und wurde vermischt mit Kräutern, Honig oder Früchten, um den Geschmack zu verbessern. Während der Zeit der Hanse hatten die Brauereien ihren Höhepunkt und exportierten ihre Biere auch in andere Länder, doch die wechselnde Qualität, Konkurrenz aus Hamburg und Bayern, der dreißigjährige Krieg und neue Getränke wie Tee, Kaffee oder Wein ließen die Zahl der Brauereien schrumpfen. Darüber hinaus begannen örtliche Kloster damit, ihr eigenes Bier zu brauen.