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Kremper Bittern

Der Kremper Bitter ist ein Kräuterbitter der Alten Kremper Stadtgilde. Dieser Kräuterschnaps hat seinen Ursprung Ende des 19. Jahrhunderts und ist seit dem Gildefest 1950 fester Bestandteil aller Treffen. Mit einem Alkoholgehalt von 35 % sorgt der Bitter nicht nur auf Gildetreffen für gute Laune. Dem bekannten Kremper Satz „Herzhaft und ohne Zittern, schmeckt der Kremper Gildebittern“ nach ist er aber auch besonders bekömmlich. Nachdem er viele Jahre in Handarbeit zuhause hergestellt wurde, ist der Bitter heute auch überregional zu kaufen. Er bleibt aber ein Botschafter für die Stadt Krempe.

Segelschiff am Hafen
©TALB

Schit-Lot-Em aus Neustadt

Schit-Lot-Em ist ein seit 4 Generationen hergestellter Kräuterschnaps. Der pommersche Schnaps kommt ursprünglich aus Stettin, doch nach der Flucht während des 2. Weltkrieges und mehreren Umzügen produzieren der Enkel und die Urenkelin des Begründers den Schit-Lot-Em in Neustadt in Holstein. Jeder Schritt ist dabei Handarbeit und die Kräutermischung bleibt geheim. Enzian und Pomeranze gehören aber dazu, und ein Karamellsirup sorgt für die charakteristische braune Farbe. Beim Verkauf in der Region und online geht es weniger um Geld und mehr darum, die Tradition der Familie zu wahren.

© WFB/Malenka Helms Jacobs

Biere aus Bremen

In Bremen wird seit dem Mittelalter Bier gebraut, vermutlich schon seit dem 11. oder 12. Jahrhundert. Hunderte kleine Braustellen stellten obergärige Biere her, die zum Alltag dazugehörten und als Grundnahrungsmittel von Jung bis Alt bei allen Mahlzeiten konsumiert wurde. Das Bier hatte damals nur einen geringen Alkoholgehalt und wurde vermischt mit Kräutern, Honig oder Früchten, um den Geschmack zu verbessern. Während der Zeit der Hanse hatten die Brauereien ihren Höhepunkt und exportierten ihre Biere auch in andere Länder, doch die wechselnde Qualität, Konkurrenz aus Hamburg und Bayern, der dreißigjährige Krieg und neue Getränke wie Tee, Kaffee oder Wein ließen die Zahl der Brauereien schrumpfen. Darüber hinaus begannen örtliche Kloster damit, ihr eigenes Bier zu brauen.

©Anne Weise

Holsteiner Cox

Nicht nur im Alten Land gibt es am Mönchsweg Äpfel. Um das Jahr 1900 züchtete der Eutiner Künstler Johannes Vahldiek die Apfelsorte Holsteiner Cox auf dem Gut Schönborn. Ursprünglich „Vahldieks Sämling Nr. 3“ genannt, stammt die Sorte von der englischen Sorte Cox Orange ab. Nach Vahldieks Tod wurde der Holsteiner Cox in der ganzen Region zu einer beliebten Lokalsorte. Sie ist an das kühle und feuchte schleswig-holsteinische Wetter angepasst und bringt hohe Erträge mit großen, saftigen Früchten.

Paar geht zum Stapeler Lavendelfeld
©Mönchsweg e.V./MarTiem Fotografie

Kräuterregion Wiesteniederung

Die Kräuterregion Wiesteniederung rund um die Gemeinden Horstedt und Sottrum lockt mit verschiedenen Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten, bei denen Kräuter und Duftpflanzen im Mittelpunkt stehen. Dazu gehört zum Beispiel der Radrundweg Kräuterroute, der Bibelgarten Horstedt und das Stapeler Kräuterfeld, das größte Lavendelfeld Niedersachsens.

©von StockSnap auf Pixabay

Die Tradition des Bierbrauens im Kloster

Die Tradition des Bierbrauens im Kloster Das Brotbacken und das Bierbrauen gehörten in den ersten Jahrhunderten unserer Zeitrechnung zu den Aufgaben der Frau. Das änderte sich erst kurz vor der Jahrtausendwende. Das Christentum war im 6. und 7. Jahrhundert durch irische Missionare nach Europa gekommen. Als Karl der Große im Jahre 800 n. Chr. deutscher Kaiser wurde, gab es alleine in Bayern 300 Klöster, von denen einige schon seit 150 Jahren Bier brauten. Als festgelegt wurde, dass die weltlichen Fürsten an die Klöster Abgaben zu leisten hatten, war Bier ein fester Bestandteil der Lieferungen. Jedoch war dieses meist aus Hafer hergestellte, mit oder ohne Honig versetzte Bier, ein ziemlich dünnes Gebräu. Das mag der Grund dafür sein, dass sich die Mönche selber intensiv dem Bierbrauen widmeten, denn man suchte ein nahrhaftes und wohlschmeckendes Getränk zu den Mahlzeiten, die vor allem in der Fastenzeit ziemlich karg waren. Es galt: 

Fahrradbox in Neustadt in Holstein
©LRZ-Ott

Fahrradboxen am Mönchsweg

Sicher, trocken und sorglos unterwegs - am Mönchsweg finden Sie Abstellmöglichkeiten Fahrradboxen und überdachtes Fahrradparken.

©LRZ

E-Bike Ladestationen am Mönchsweg

Entlang des Mönchswegs finden Radfahrerinnen und Radfahrer zahlreiche öffentliche und private E-Bike-Ladestationen.