Hansehafen
Stade ist der einzige natürliche Hafen an der Elbe zwischen Hamburg und Cuxhaven. Über Schwinge und Elbe war die Stadt mit allen wichtigen Fernhandelsrouten direkt verbunden. Sie war bis ins Hochmittelalter der wichtigste Warenumschlagsplatz an der Niederelbe und der Hansehafen Stades Tor zur Welt.
1259 erhielt Stade das Stapelrecht, 1272 das Münzrecht, 1279 wurde das Stadtrecht kodifiziert. Der Hafen behielt über viele Jahrhunderte seine Funktion als Drehpunkt des Stader Handels. Erst Ende des 18. Jahrhunderts mit der Anlage des neuen Hafens verlor der Alte Hafen an Bedeutung, wurde dennoch bis 1960 genutzt. Heute liegen Stades wirtschaftlich relevante Häfen direkt an der Elbe.