Allerheiligen Kirche - Elsdorf
Die zehn bunten Kirchenfenster sind eine Besonderheit der Elsdorfer Kirche
Der Beginn einer Kirchengemeinde in Elsdorf lässt sich bis in das 11. Jahrhundert zurückführen.
Dort hat die Gräfin Ida von Schwaben in der Burg Elsdorf gelebt. Die Familie genoss eine sehr hohe politische Anerkennung, nicht zuletzt deswegen, weil Ida von Schwaben sowohl mit Herzog Hermann II. von Schwaben, als auch mit Papst Leo IX. verwandt war.
Das heutige, denkmalgeschützte Kirchengebäude aus Feldstein wurde von 1797 bis 1799 erbaut. Die dafür genutzten Steine wurden aus umliegenden Feldern transportiert. Ihren Namen hat die Kirche von ihrem Vorgängergebäude, welches am 1. November, dem Tag „aller Heiligen“ geweiht wurde. Von 1936 bis 1938 wurde der gesamte Innenraum umgestaltet, was allerdings leider nur von kurzer Dauer bewundert werden konnte, da das Kirchengebäude im 2. Weltkrieg massiv beschädigt worden ist. Von 1946 bis 1947 wurde sie wieder aufgebaut.
Der Glockenturm beherbergt fünf Glocken, welche zwischen 1906 und 1966 gegossen wurden. Der Innenraum der Kirche ist mit einer Holzbalkendecke überspannt und ausgestattet mit zehn Buntglasfenstern (1964 bis 1971). Diese Fenster bilden verschiedene Szenen des neuen Testamentes ab. Der Altar, die Kanzlei und das kelchförmige Taufbecken sind von 1964. Die ehemalige Orgel von Furtwängler & Hammer wurde ebenfalls im 2. Weltkrieg zerstört und durch eine Orgel von Paul Ott im Jahr 1953/54 ersetzt. 2003 wurde sie Harm Dieder Kirschner instand gesetzt.