Direkt am Marktplatz in der Fußgängerzone der Bad Segeberger Innenstadt steht die Marienkirche, eines der bedeutendsten romanischen Bauwerke in Norddeutschland. Der Baubeginn fällt ins Jahr 1156. Es war der erste Bau überhaupt, in dem das Gewölbe aus Backstein geschaffen wurde. Der Schnitzaltar ist ein Werk aus dem 16. Jahrhundert.
Die dreischiffige Backsteinbasilika, die zum ersten Mal 1199 urkundlich erwähnt wurde, bietet in ihrer schlichten Schönheit den idealen Rahmen für Chor- und Kammermusikkonzerte des Schleswig-Holstein Musik Festivals. Auch die Orgel, die auf Marcussen (1873) zurückgeht und von Kemper 1937 und 1959 völlig umgebaut wurde, wird gern für hochkarätige Konzerte genutzt. Besonders sehenswert sind außerdem der prachtvolle Schnitzaltar, der um 1515 errichtet wurde, sowie die Bronzetaufe von 1447.
Zur Zeit ist die Marienkirche wegen Renovierungsarbeiten geschlossen und kann nicht besichtigt werden. Gottesdienste werden zur gewohnten Zeit sonntags um 10 Uhr im Gemeindehaus neben der Kirche gefeiert.